Heiß. Es ist sehr heiß. Kleiner see in gleißender mittagshitze. Grüner frosch auf blatt, seerose, sonnenschirm, rote badehose. Eine dünne stimme, dünn, durchdringlich wie eine trillerpfeife: „Ich bin ein schwan. Ich!bin!ein!schwan!“
Eine ente, verstört, irritiert. Schaut in die richtung der stimme, erblickt frosch, schwimmt näher, umkreist den amphibienpeter, bunter sonnenschirm, grünes blatt und ebensolcher frosch. Rote badehose. Ente taucht unter das blatt. Kein schwan.
Taucht auf, fängt an zu lachen und prustet: „Nie und nimmer. Du bist kein schwan, du bist’n frosch!“
Frosch öffnet augen, stellt mai tai ab, zieht mit den daumen die rote badehose bis zu den knien runter und sacht: „Guck!“
Guckt die ente mit großen augen und staunt: „Mein lieber Schwan!“